Bonn: Apfelkind

Das Café „Apfelkind“ auf der Prachstraße der Bonner Südstadt hatte die weißen Flügeltüren noch nicht lange für kaffeeklatschliebende Menschen geöffnet, da gab es bereits Ärger: Es bestehe „akute Verwechslungsgefahr“ zwischen dem selbstentworfenen Logo des kleinen Familiencafés und dem omnipräsenten Apfel-Logo des Weltkonzerns Apple, hieß es in einem Anwaltsschreiben, welches die Kollegen von Steve Jobs der Inhaberin schickten.

Diese darf ihre Idee nun zunächst nur patentieren lassen, wenn sie darauf verzichtet, ihr Apfelkind auf Produkte wie Taschen, Logos und Schaufensterdekos zu drucken. Wie aus Trotz quillt der in freundlichem weiß gehaltene und mit Vintage-Sesseln dekorierte Laden nun mit dem Bild fast aus allen Nähten: Die großen Lampen ziert es, ebenso die zahlreichen Kuschelkissen in der Spielecke, dem „Apfelzimmer“. Es gibt sogar „Apfelkind“-Espresso zu erwerben.

Nicht nur zu Nachmittagszeiten ist das „Apfelkind“ eine beliebte Anlaufstelle für zahlreiche junge Mütter aus der stuckverzierten Altbautenumgebung der Bonner Südstadt. Doch besonders dann duftet es nach frisch gebackenen Waffeln (ab 2,50 Euro), schokoladigen Brownies (2,50 Euro) und Kaffeespezialitäten (ab 2 Euro). Sogar eine hauseigene Popcorn-Maschine steht bereit, die kleinen Besucher zu erfreuen.

Apfelkind
Argelanderstraße 48
53115 Bonn
Di-Sa 10 bis 18 Uhr
Haltestelle: Weberstraße

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